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Langes Wochenende? Schon wieder…

Ein langes Wochenende steht bevor!  Schon wieder,  aber das letzte,  vorerst. Und das mit ziemlicher Sicherheit bei hochsommerlichen Temperaturen,  was aber auch die Gewitterwahrscheinlichkeit in die Höhe treibt. Am Donnerstag ist ein Feiertag,  Fronleichnam.  Viele von euch werden sich denn Freitag als Fenstertag frei genommen haben,  einige vielleicht sogar die ganze Woche.  Und viele werden sich wünschen,  sie hätten sich frei genommen. Einigen von euch wird dieses gesudere über langes Wochenende,  Fenstertag und frei nehmen auch gehörig auf den Allerwertesten (möglicherweise sogar an ebendiesen vorbei) gehen. Ob jenes Klientel allerdings in die Versuchung gerät meinen Blog zu lesen,  wird wohl eine andere Frage sein. Sudern und Raunzen jedenfalls hab ich’s schon gehört,  wenn auch eher über diese plötzliche „schreckliche Hitze“.  Es ist doch jedes Jahr der gleiche Tanz. Kaum steigen die Temperaturen,  fängt auch schon das gestöhne an.  Wie heiß es nicht schon ist, daß sie lieber im Pool liegen wollen,  anstatt im Büro,  im Auto,  auf der Baustelle oder im Geschäft schwitzen zu müssen (oder frieren,  je nach Klimaanlage). Gemeinhin unterstellt man ja dem Wiener im speziellen,  dem Österreicher im Allgemeinen eben jene Eigenschaft verinnerlicht zu haben.  Doch unterscheiden sich unsere Nachbarn mittlerweile nicht im mindesten davon. Alleine das Gesudere ist kein Gradmesser (mehr,  wenn er es denn jemals war).  Geraunzt wird immer und überall,  in letzter Zeit besonders gerne über die „Asylanten“  oder „den bösen Asylant“,  denn im Gegensatz zum Österreicher oder Deutschen hat der ja beim Verlassen seiner ehemaligen Heimat jedes Recht auf raunzen verwirkt. Und überhaupt,  was hat so einer auch schon zu raunzen,  soweit kommts noch.  Die sollen gefälligst froh sein, das sie noch leben (dürfen, als ob daß ein Privileg wäre),  und in seinem Zelt hocken darf.  Raunzen vielleicht auch noch,  wo kommen wir denn da hin. Spätestens hier legt sich die Vermutung nahe,  das weltweit gerne geraunzt wird. Angesichts der Umstände,  die einen mussten ihre Heimat,  Familie und Existenz zurück lassen und Kopfüber in ein Land flüchten,  dessen Sprache sie womöglich weder sprechen,  noch jemals gehört haben,  erscheint mir allerdings das geraunze über das Wetter,  oder darüber,  daß man einer Arbeit nachgehen darf geradezu lächerlich. Womöglich verstehe ich da aber auch etwas falsch. Es bleibt nur zu hoffen,  daß weder Deutsche noch Österreicher jemals in die Verlegenheit geraten,  in einem „Fremden“  Land um politisches Asyl ansuchen zu müssen. Allerdings,  ob uns das erspart bleibt,  oder ob wir dann noch die Gelegenheit dazu bekommen,  steht in den Sternen. Ich hoffe inbrünstig,  es bleibt uns erspart.  Vielleicht wissen wir ja nach der „Bilderberger“-Versammlung in Tirol (dem Treffen der Weltelite im Heiligen Land) mehr. Die Gerüchteküche darum brodelt jedenfalls schon eifrig.

Fazit: Eigentlich liegt die Moral der Geschichte auf der Hand,  ist so offensichtlich,  das ich mich schäme,  es schreiben zu müssen,  wüsste ich nicht genau,  das daß wieder in die Hose geht (und ich hab nur eine mit).  Nun,  ich verstehe einfach nicht,  warum wir immer das beklagen müssen,  was wir nicht haben,  anstatt das wir über daß,  was wir haben froh wären. Warum können wir nicht miteinander,  müssen immer gegeneinander.  Wir alle sind Menschen,  auch wenn es manchmal nicht so offensichtlich sein mag,  wir haben alle den gleichen Ursprung. Wir alle sind Menschen und wir haben nur den einen Planeten. Länder,  Grenzen –  lächerlich! We are one.  Und so sollten wir uns eigentlich auch benehmen,  es gäbe wahrlich dringlichere Probleme zu lösen. Liebt euch,  seid darüber froh,  daß es euch besser geht,  und gönnt dem nächsten doch auch ein Stückchen Brot. Wären wir nicht so kapitalistisch und egoistisch,  wäre auch genug (bei weitem genug) da,  um alle satt zu kriegen,  anstatt frisches Brot kiloweise in den Müll zu werfen.

Habt euch lieb! Und ob es in Wien und München jetzt Ampelmänchen,  oder Ampelweiberl oder Ampeldackeln gibt –  geh bitte,  is des ned wurscht?

Nun denn,  gehabt euch wohl!

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